Marion Thannhäuser: "Die Freude am Golf war immer der Schlüssel zum Erfolg"

Shownotes

Sie ist ohne Zweifel die „Grand Dame“ des deutschen Golfsports: Marion Thannhäuser.

Marion Thannhäuser hat nicht nur Maßstäbe durch ihre sportlichen Erfolge gesetzt, sondern sie hat für den Frauen Golfsport in Deutschland sowie über die Grenzen hinaus sehr wertvolle Arbeit geleistet. 25 deutsche Meistertitel, Jahrzehnte im Ehrenamt, erste Präsidentin der European Golf Association (EGA). Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und die Aufnahme als erste deutsche Frau im geschichtsträchtigen Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews: Marion Thannhäuser spricht in ihrem ersten Podcast überhaupt über all dies in den kommenden Minuten. Und über ihren Erfolg ohne Druck, wie sie sagt.

„Ich war damals schon groß und schlug den Ball sehr weit“, erinnert sie sich. Das war ein Vorteil, der sie früh in den Fokus rückte: Mit gerade einmal 14 Jahren wurde sie in die Nationalmannschaft berufen – ein außergewöhnlicher Schritt für die damalige Zeit. Was sie auszeichnete, war nicht nur ihr Talent, sondern auch ihre bemerkenswerte Gelassenheit. Während andere mit Druck kämpften, blieb sie stets ruhig und gelassen. Ihr Motto war: „Wenn es nicht lief, lief es nicht.“ Die notwendige Portion Ehrgeiz und Beharrlichkeit sowie Fleiß war zugleich stets vorhanden. Eine Haltung sowie eine Mixtur, die den Grundstein für eine außergewöhnlich konstante Karriere legte.

Auch heute noch hat Marion Thannhäuser einen sehr klaren sowie differenzierten Blick auf den Golfsport. Getroffen haben wir uns in Hamburg. In ihrem Club, wo sie immer noch regelmäßig Bälle schlägt. „Das hält mich fit“, sagt sie. Zwar hat sie nicht mehr die Länge, doch das sei völlig normal. Man mag ihr nicht widersprechen. Schließlich hat sie gerade jüngst ihren 80. Geburtstag gefeiert. Eine klasse Frau.

Transkript anzeigen

00:00:00: Und da hat die Mannschaft gesagt, wir wollen Marion als Kapitän.

00:00:04: Und Akzeptanzproblem überhaupt nicht?

00:00:07: Im Gegenteil, wenn Sie sagen ...

00:00:09: Das war schon komisch!

00:00:11: Der Ihrer der war der schlimmste, der konnte es überhaupt nicht fassen dass da eine Frau mit sechs Männern war.

00:00:17: Ich habe natürlich gedacht was macht die Frau da?

00:00:33: Auf dieses Gespräch hab ich mich besonders gefreut Denn sie ist ohne Zweifel die Grande Damm des deutschen Golfsports.

00:00:41: Damit hallo zu einer neuen Folge von lange Rede, kurzes Spiel.

00:00:45: Mein Name ist Konstantin Kröger.

00:00:47: Marion Thannhäuser hat nicht nur Marschstäbe durch ihre sportlichen Erfolge gesetzt sondern sie hat für den Frauen-Golfsport in Deutschland sowie über die Grenzen hinaus sehr wertvolle Arbeit geleistet.

00:01:11: Marion Thannhäuser spricht in ihrem ersten Podcast überhaupt über all dies in den kommenden Minuten.

00:01:17: Und über ihren Erfolg ohne Druck, wie sie sagt!

00:01:20: Ich war damals schon groß und schlug den Ball sehr weit, erinnert Sie sich?

00:01:24: Das war ein Vorteil der sie früh in den Fokus rückte.

00:01:27: Mit gerade einmal vierzehn Jahren wurde sie in die Nationalmannschaft berufen – ein außergewöhnlicher Schritt für die damalige Zeit.

00:01:34: Was sie auszeichnete, war nicht nur ihr Talent sondern auch ihre bemerkenswerte Gelassenheit.

00:01:39: Während andere mit Druck kämpften, blieb sie stets ruhig und gelassen.

00:01:43: Ihr Motto – Wenn es nicht lief?

00:01:46: Lief es nicht!

00:01:47: Die notwendige Portion Ehrgeiz und Behaarlichkeit sowie Fleiß war zugleich stets vorhanden.

00:01:53: Eine Haltung wie eine Mixtur die den Grundstein für eine außergewöhnlich konstante Karriere legte.

00:01:59: Auch heute noch hat Marion Tannhäuser einen sehr klaren sowie differenzierten Blick auf den Golfsport.

00:02:04: Getroffen haben wir uns in Hamburg in ihrem Club Falkenstein wo sie immer noch regelmäßig Bälle schlägt.

00:02:10: Das hält mich für, sagt sie.

00:02:12: Zwar hat sie nicht mehr die Länge – doch das sei völlig normal!

00:02:15: Man mag ihr nicht widersprechen – schließlich hat sie gerade jüngst ihren achtzigsten Geburtstag gefeiert.

00:02:20: Eine klasse Frau.

00:02:21: Viel Spaß beim Hören mit Marion Tannhäuser.

00:02:36: Ich bedanke mich auch mal zu alle, dass wir uns kennenlernen und dass ich mit ihnen hier das Gespräch führen kann.

00:02:43: Ich würde sagen, mir geht es sehr gut!

00:02:45: Ich glaube, ich darf das sagen.

00:02:46: Sie haben gerade einen vor kurzem Geburtstag gefeiert, auch durchaus ein Runden.

00:02:52: Und ich habe schon im Vorgespräch das eine oder andere gelernt.

00:02:55: und jeder der sie so kennt und erlebt sieht auch, dass sie fit und gut entschuldigt sind.

00:03:00: Wie machen die das?

00:03:02: Dass sie noch so gut davor sind...

00:03:04: mit so ein kleines bisschen Heimgymnastik in Keller.

00:03:08: Eigentlich versuche ich das täglich fünfzehn Minuten zu machen und ansonsten hält mich der Golfsport auch ganz gut fit, würde ich sagen nicht nur auf dem Platz, auch neben dem Platz.

00:03:23: Ich fühle mich sehr wohl, auch speziell hier in Hamburg-Feinstein.

00:03:28: Und ja, bin häufig hier im Golfclub und gehe dann mal ein bisschen packen oder auch üben.

00:03:35: Das macht mir Spaß!

00:03:37: Und das hält die Union frisch zu sein?

00:03:39: Und dass

00:03:40: mich noch lange fit, manchmal ist es nicht.

00:03:43: Ja genau, das können wir den Zuhörern sagen.

00:03:45: Wir treffen uns jetzt in einem sehr schönen Zimmer wo die Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten angeschlagen sind.

00:03:55: Ich habe eben auch schon gelernt da kommt ihr Name Bald hinzu.

00:04:01: Das würde ich sagen, also im Präsidentien bin ich in diesem Klub

00:04:05: nicht

00:04:06: gewesen und wert es auch nicht mehr.

00:04:08: aber ich habe in diesem Jahr hier eine Ehrenmedaille bekommen und das hat mich natürlich sehr gefreut und geährt.

00:04:15: und ja... das ist mein Status hier im Club.

00:04:20: ansonsten bin ich noch mal alles Mitglied und spiele manchmal Golf.

00:04:24: Wie oft schaffen Sie es dann noch auf Null?

00:04:26: Oder schaffen Sie es auf eine ganze Runde, sind es neun Löcher?

00:04:28: Wie muss ich's mir vorstellen.

00:04:29: Ich darf schon nach achtzehn Löchern aber irgendwo so der ganz große Elan wie man sagte früher, denn bis ist nicht mehr so da.

00:04:37: Ich gehe dann raus und schlage Bälle oder gehe üben und mache mal ein Löcher auch mal in achtzehnt ab und zu mal den Darmetag.

00:04:45: also so ganz familiär würde ich sagen.

00:04:49: Nicht mehr im Netz bilden als früher.

00:04:53: Und wenn wir mal ganz ein paar Jahre oder Jahrzehnte zurückgehen, wie ging es eigentlich los beim Thema Golf und Marinette Hanhäuser?

00:05:01: Wie muss ich mir vorstellen.

00:05:02: Was waren so die ersten Berührungsschunkel?

00:05:05: Ich

00:05:07: komme aus Griefeld im Rheinland.

00:05:11: Da hatten wir eine große Günstlerin, Eiskunstläuferin Ina Bauer damals.

00:05:17: Und da wollten wir alle Prinzessinnen werden, Heißprinzessinnen bis ich dann so groß und wahrscheinlich für das einfach zu schwer wurde.

00:05:27: Und meine Eltern schon im Golfclub in Krefeld Mitglieder waren, und so kam ich dann an den Golfschläger ganz langsam.

00:05:36: und da gab es eine sehr nette, große Jugendgruppe damals in dem Golfclub Krefeld und vor allen Dingen nette Jungs Und damit waren wir alle die paar Mädchen, die es damals gab.

00:05:49: Das war noch nicht so üblich für Mädchen.

00:05:51: Dann waren wir gut beschäftigt und haben sehr schnell auch das Gospien bemerkt.

00:05:56: Also ich war glaube ich elf Jahre alt, da ging das los.

00:06:01: Wann haben Sie gemerkt oder vielleicht auch Ihre Eltern, dass es nicht nur darum gegen den Ball zu treffen sondern dass sie ihn sogar sehr gut getroffen haben und immer besser wurden?

00:06:09: Ich

00:06:10: war schon groß damals und schlug dem Ball wieder weit, das fiel auf Und dadurch kam ich dann auch sehr früh in die Beobachtung der nationalen Kapitänin und war mit vierzehntern in einer Nationalmannschaft.

00:06:25: Das war damals ziemlich besonders, denn die Damen, die da spielten waren alle eigentlich erheblich älter.

00:06:34: Aber sie wollten mich dann dazu.

00:06:36: Da blieb ich dann noch.

00:06:38: Sehr lange!

00:06:38: Und das hatten Sie im Vorgespräch auch schon gesagt?

00:06:40: Das habe ich mir gemerkt – dieses Thema Länge, dass Sie den Ball so ... lang gut schlagen kommt.

00:06:46: War das, würden Sie sagen?

00:06:46: Das war mit das Entscheidende?

00:06:49: Das waren glaube ich mit, weil man hofnach dann auf mich wurde, weil ich hochgewachsen bin und einen beiden Ball schlug.

00:06:58: Und es gab nicht so viele Mädchen, die kaufspielten zu der Zeit und da war das irgendwie was Besonderes um den Griffel.

00:07:06: der Wolf-Globe hat die Jugend immer damals sehr gefördert.

00:07:10: Da waren auch nur drei, vier Mädchen.

00:07:14: Und so ging das dann flott weiter.

00:07:17: In der Tat, und flott mit sehr vielen Erfolgen sowohl national- und auch international.

00:07:22: was würden Sie sagen?

00:07:23: Ich weiß es ist schwer aber was sind so Sachen die besonders in Erinnerung geblieben sind und vielleicht auch herausstechen was so die Erfolge angeht?

00:07:32: also ich sag mal so hängen geblieben sind viele Mannschaftsweltmeisterschaften fünf an der Zahl und auch neun Europamannschaftsmeisterschaften.

00:07:44: Das heißt, ich war viel im Ausland, habe viele in der Mannschaft gespielt.

00:07:49: Wir waren nie erster, zweiter Dritter, aber wir waren immer vorne mit dabei.

00:07:55: Und das war für mich eigentlich so der Leistungsantrieb, um die Mannschaft zu kommen oder dort gut zu spielen.

00:08:02: Ich war international dann auch Vagliano-Trophi, hab' ich mehrfach gespielt – all diese Themen, schon an die obere Spitze bei sich bewegen.

00:08:15: Und dann ging man früher nicht wie heute zu den internationalen Amateur-Meisterschaften, das war noch eine Seltenheit und dazu war ich dann häufig auch eingeladen nach Frankreich, nach Großbritannien.

00:08:30: in verschiedene Meisterschaftens bin ich dann hineingekommen und eingeladet worden hat da gespielt Damals in Europa auch zu Reisen war schon sehr besonders.

00:08:43: Nun ist Golf ja, ich hatte das für mich meine Sportart von Haus aus als Ertennis.

00:08:48: Da spielt man das Spiel ja auch alleine gegen jemand anderen und es ist beim Golf ja auch so dass man sehr viel mit sich selber auch zutun hat.

00:08:54: Und eben haben sie gesagt so Mannschaft dieses Verstehe ich das zumindest, dass diese Mannschafts in der Mannschaft zu spielen auf was Besonderes ist wie sind Sie mit diesem Alleine?

00:09:03: Mit sich und gegen sich vielleicht im Kontext Golf auch zu spielen immer klargekommen, man muss ja mental auch ganz gut davor sein.

00:09:10: Ich

00:09:11: glaube eine gute Begabung.

00:09:14: ich war eigentlich immer fröhlich auf dem Golfplatz.

00:09:17: es gab ja auch Spiele und Spielerinnen Die weinten, weil es nicht lief.

00:09:22: Gibt's wahrscheinlich heute genauso?

00:09:24: Das ist mir nie passiert.

00:09:26: Ich hab immer Spaß gehabt und wenns nicht lieff ... Liefes nicht!

00:09:29: Ich hatte wahrscheinlich das richtige Temperament dafür.

00:09:32: Ich war einfach zwar ehrgeizig aber wenn's dann nicht war, dann war's eben nicht.

00:09:40: Ja, das hat mich ... Und ich muss auch sagen dass sich natürlich sehr jung schon sehr gut geworden, winft für damalige Zeit und hat eigentlich immer den Erfolg noch gespürt.

00:09:54: Und das andere weggedruckt, wenn es war.

00:09:56: Mit vierzehn Jahren.

00:09:58: Bitte?

00:09:59: Mit

00:09:59: vierzen Jahren Parviz.

00:10:02: Ja ja.

00:10:04: Da hab ich ja gesagt mit vierzehnt Jahren war ich in der nationalen Mannschaft.

00:10:09: Das war natürlich sehr jung.

00:10:11: Sehr sehr jung!

00:10:11: Ich reiste überall hin.

00:10:15: Wir haben hier ein Mitglied, Peter Möller.

00:10:17: Der ist mindestens zehn, fünfzehn Jahre älter als ich und der war dann auch schon Nationalspieler unter meiner Technik geguckt als junges Mädchen, junge Leute.

00:10:29: Das war eine besondere Zeit und ich war ja in meiner Schule.

00:10:36: Ich hatte auch Lehrer die zwar ... wahrscheinlich wie heute noch dumme Bemerkungen machten, dass man nicht da war.

00:10:43: Aber ich kriegte immer frei und konnte der Sache

00:10:46: nachgehen.".

00:10:47: Und jetzt hätte ich nämlich auch mal gefragt mit vierzehn dann auch regelmäßig von zu Hause weg und zu reisen.

00:10:51: und so ging immer gut?

00:10:53: Ging immer gut.

00:10:54: War nie

00:10:55: Heimweh oder ... Nee, es waren nette Menschen um mich herum.

00:11:01: Und der Sport hat einfach ... hat mich da so bewegt und mitgerissen, das hat mir Spaß gemacht.

00:11:09: Und ich darf auch sagen dass ich eben wenig das Gefühl hatte Misserfolge zu haben.

00:11:16: Ich war eigentlich immer... Ich kann das glaube ich sagen, ich schwann schon auf so einer netten schönen erfolgreichen Welt.

00:11:23: Ja sehr

00:11:23: gut!

00:11:24: Zwanzig Jahre Nationalmannschaft.

00:11:27: Es

00:11:32: gab einen sehr guten Spieler, der mich damals sehr geprägt hat.

00:11:37: Der Name ist sicher einigen noch bekannt.

00:11:40: Flori van Donk machte auch unsere Nationallehrgänge.

00:11:46: Er hat mich sehr geplägt und dann hatten wir in Krefeld einen sehr guten Schotten.

00:11:51: Elliot Rohn hat mich weiter gefördert.

00:11:55: Also das war ... Das waren die Hauptbegleiter, aber ansonsten lief das so.

00:12:02: Und natürlich wurde Nationalmannschaft geführt von Frau Lieselotte Strenger.

00:12:08: Es gibt Christian Strengern ein Freund, der auch sehr gut spielt und sie war schon damals eine ganz bekannte Spielerpersönlichkeit und die war jahrelang Kapitänin.

00:12:22: Und hat mich auch sehr unterstützt und nicht immer aufgestellt.

00:12:27: Von daher hatte ich es eigentlich, muss ich sagen, ziemlich leicht.

00:12:32: Das war die Zeit,

00:12:34: wo auch

00:12:35: die Spielerinnen privat untergebracht waren.

00:12:39: Die waren nicht unbedingt immer in einem Zelt, sondern bei Mitgliedern.

00:12:45: Kannst du andere vorstellen?

00:12:47: Ja das war natürlich finanziell auch.

00:12:50: nicht so ausgestattet, wie es heute ist.

00:12:52: Natürlich nicht!

00:12:53: Oder wenn man irgendwo ein-to mir spielte wurde immer im Gruppenausfall gemacht.

00:13:01: Wer

00:13:01: ihn aufnehmen kann?

00:13:03: Das passierte auch hier in Pfaltenstein.

00:13:07: Ich habe hier auch privat gewohnt.

00:13:09: Zwei-, dreimal.

00:13:10: Sehr jung, das erste Mal gespielt.

00:13:12: In der Nachwuchsklasse.

00:13:14: Da war ich glaube ich elf.

00:13:17: Da wurde ich von meinem Vater noch begleitet.

00:13:19: Ja,

00:13:20: da lebten sie noch in NRW, in Griefeld?

00:13:22: Und wann war das noch mal ... Weil die Familienfreunde

00:13:25: hatten und so weiter.

00:13:26: Bitte!

00:13:27: Wann war es noch mal, als Sie nach Hamburg gekommen sind?

00:13:30: Wann sind wir hierhergekommen?

00:13:32: Von Köln?

00:13:32: Fünfzig.

00:13:33: Fünfzig?

00:13:34: Vor

00:13:34: fünfzig

00:13:36: Jahren.

00:13:36: Achso, ja.

00:13:37: Vor fünfziger.

00:13:38: Vor fünftig Jahren muss man sagen.

00:13:40: Und gleich mir.

00:13:41: Dann hat mein Mann auch angefangen aufzuspielen.

00:13:43: Woher nicht?

00:13:44: Ein paar Tennis-Spieler wie Sie.

00:13:47: Und das war dann immer klar, dass sie von vornherein warst auch klar, daß sie hier spielen?

00:13:51: War nie eine Überlegung woanders zu spielen?

00:13:54: Wir hatten unsere erste Wohnung im Bereich Hamburger Westen und der Club war der Beste.

00:14:03: Das wussten wir auch.

00:14:04: also ich wusste das zumindest auch und ich wollte ja auch weiter... Ich war noch ein Nationalspieler mit zwei Kindern.

00:14:14: Das war kein Thema eigentlich.

00:14:16: Wir haben uns dann hier wie sich das gehört bei diesem Herrn Schuckmann, den wir da im Foto haben?

00:14:21: Ja.

00:14:21: Haben wir beide uns vorgestellt und es war dann sehr voll klar dass sie sich... ich hoffe freuten, dass wir's haben.

00:14:30: Hier waren die Bar, hier haben wir gesessen was noch und haben uns vorgestellt und sagen jetzt ging er um zurück fünf Minuten nicht?

00:14:39: Und Sie sagten eben auf der Erfolgswelle immer so ein bisschen geschwommen Oder sehr, sehr ... Kann man schon so sagen?

00:14:46: Gab's denn was für ... Was sehr

00:14:47: beschwert.

00:14:50: Was im Spielplan war, was sich anbohrt national wie internationalen.

00:14:56: Was zeitlich ging, weil ich ja auch in Köln studierte, hab ich mitgemacht und kann mich nicht erinnern, dass ich eine Tiefphase gehabt habe im Landgolf von Leben.

00:15:09: Das ist natürlich herrlich!

00:15:10: Weil ich auch so viele wunderbare Erlebnisse durch die Nationalmannschaft hatte.

00:15:16: Weltmeisterschaft in Chile, in Australien und an die allererste in Spanien.

00:15:22: Also zweihundsiebzig war das laufig.

00:15:26: Von daher habe ich eigentlich das große Glück, beste Erinnerung.

00:15:33: schöne Momente zu

00:15:35: haben.

00:15:35: Ja, super!

00:15:35: Und dennoch die Frage gab es was wo Sie jetzt im Nachhinein sagen das hätten sie gerne noch mitgenommen?

00:15:42: Das fehlt irgendwie etwas?

00:15:44: Das habe ich wahrscheinlich vergessen, was

00:15:48: fehlt.

00:15:51: Ja, was weiß ich in Proton hier gerne mitgespielt.

00:15:54: Da war ich auch eingeladen aber ... Ich war ja auch ein Jahr lang ... hatte ich an Stipendium, was eine Besonderheit war von Willi Daroma, in Amerika und natürlich hätte ich da gerne mal Pettelholers Augusta oder so etwas mitgespielt.

00:16:12: Aber das ergab sich einfach nicht.

00:16:16: Man wollte sie noch mehr etwa?

00:16:17: Ja, man

00:16:19: wollte mich natürlich machen.

00:16:20: Ich wollte mich gerne haben in Amerika, aber da hätte ich keinen Interesse.

00:16:25: Ich wollte wie nach Hause.

00:16:28: Amerika war ja, das waren sechsundsechzig oder siebensechzehntig.

00:16:32: Da war Amerika noch sehr weit weg.

00:16:35: Aber ich wollte wieder nach Europa und hatte ja mein wunderbares Golferleben in Europa.

00:16:41: Und sagen Sie?

00:16:42: Haben Sie sich manchmal so Gedanken, dass Sie denken, Sie würden gern in der heutigen Zeit nochmal richtig gut spielen wie damals?

00:16:48: Weil es hat sich ja schon das eine oder andere verändert.

00:16:51: Ja, natürlich sehr mein Spiel verändert.

00:16:54: Aber ich muss sagen, ein bisschen Ehrgeiz ist noch da.

00:17:02: Wenn nicht die Bilder nur nach Rollend über die Bandschlage bin ich nicht glücklich darüber, sondern ich möchte schon einigermaßen noch einen Ball schlagen, dass der nicht mehr so weit wie früher ist auch klar.

00:17:18: Also so ganz ein Abfall des Spiels finde ich dann auch nicht so schnell.

00:17:24: Heute ist sehr viel mehr Athletik.

00:17:28: Ja, das kannten

00:17:29: wir ja nicht.

00:17:30: Die Genaltung von drei

00:17:32: und

00:17:32: auch der eine oder andere Nationalspieler der damaligen Zeit, die waren authentisch überhaupt gar nicht richtig fit, wenn man das mit heute vergleicht.

00:17:45: Insofern hat sich schon

00:17:49: Wie wurde denn damals trainiert, wo wir das gerade hatten?

00:17:52: Klassisch Golf-Training.

00:17:54: Also dieses ganze Thema Athletik abseits vom Golf spielen war ja noch lange nicht so gut wie jetzt.

00:18:01: Die Technik wurde schon in den Lehrgängen.

00:18:04: Es gab immer damals drei Tageslähnbänge.

00:18:08: Dazu wurde eben zum Beispiel ein Trainer wie Flurry van Donk geholt, internationaler Trainer.

00:18:17: Ich war noch immer Heinz Fering Nationaltrainer dabei.

00:18:23: Sie dann auch davon wieder profitierten, also das gab es regelmäßig für die Nationalspieler und in den Clubs.

00:18:31: Da wurde das langsam entwickelt.

00:18:35: Gab's einen Platz im Nachhinein, den sie besonders gerne gespielt haben?

00:18:38: Die große Ehre war für mich natürlich, und deswegen hat sich das auch sehr eingeprägt.

00:18:42: Natürlich St.

00:18:43: Andrews.

00:18:44: Das erste Mal St.Andrews, da schwebt man ja über den Wolken.

00:18:48: Wenn man da im Home-of-Golf ist und dann am achtzehnten noch so auf dieses tolle Klubhaus majestätische Klupphaus zuspielt – das war, sag ich mal, nicht der tollste Golfplatz aber es war schon der größte Eindruck.

00:19:03: Ich war sehr jung.

00:19:06: Die Freute gehen hier alle viel über ein, aber damals war das was sehr besonderes weil die British Amateur, Ladies' Amateur dort ausgetragen wurde und das war noch spielen.

00:19:19: Das war alles ein bisschen zwar tough, aber doch nicht diese Zählmechanik.

00:19:30: Aber Saint Andrews gute Überlagen, das ist ja eh ein besonderer Platz für Sie.

00:19:33: Wenn ich das richtig verstanden habe und auch gelesen habe – man weiß wenn man sich damit beschäftigt – da gibt es eine besondere Verbindung.

00:19:50: Das waren sieben Poeten und sieben Amateure in den Klub aufgenommen im Royal Ancient Saint Andrew's der zweitausend Herrn-Mitglieder hat.

00:20:02: Und mittlerweile sind es, glaube ich, siebzig nach den zehn Jahren, äh, Siebzig da und achtzig da.

00:20:09: Da wurde ich dann mitgefragt, ob ich Mitglied werden möchte?

00:20:14: Das war natürlich eine ganz große Ehre.

00:20:17: Habe ich auch nicht reingesagt.

00:20:18: Ja, das glaub ich!

00:20:20: Und die sagten mir schon, dass ... so habe ich's zumindest noch abgespeichert.

00:20:23: Das ist für sie auch ein bisschen ... Sie versuchen auch deswegen regelmäßig dort

00:20:30: zu

00:20:30: sein.

00:20:30: Eine Art, da werden sie es damals im Vorgespräch kommen die mir drauf wie sie es gesagt hatten.

00:20:34: aber so ein bisschen.

00:20:35: ich will nicht sagen Verpflichtung aber doch schon ein bisschen.

00:20:38: Ja das sagten sie ja dass sie versuchen regelmäßig dazu sein

00:20:42: Das stimmt auch.

00:20:43: Ich werde sicherlich dann im September.

00:20:45: in Mai und September gibt es für die Mitglieder auswertigen Mitglieder immer Turnieren zwei drei Wochen Und bislang habe ich, glaube ich, einmal und jetzt dieses Mal ausgelassen.

00:20:57: Sonst fahre ich regelmäßig hin und spiele dann da so meine kleinen Runde.

00:21:04: Vorher habe ich ihn ass geschossen.

00:21:06: Stimmt!

00:21:07: Ich hab mein allererstes Roll-in-One inszenenlos am achten Loch geschlagen.

00:21:11: Ja gut das soll ja so sein, es geht ja gar nicht.

00:21:12: Das sollte

00:21:13: so sein.

00:21:13: Eins musste ja sein.

00:21:17: Ja, das war natürlich auch eine große Freude denn ... Da dachte ich ja, jetzt muss ich ans Clubhaus.

00:21:24: Und da sitzen jetzt hundert Mitglieder und wollen allen trinken?

00:21:28: War Gott sei Dank nicht so!

00:21:30: Aber ... Ich hab dann doch drei Flaschen Whisky dahingestellt.

00:21:35: Das ist dann üblich.

00:21:37: Dass man also nicht wartet... Da sind nur zwei Mitglieder um Giftenläschen Champagner aus, nein.

00:21:44: Whisky musste dastehen.

00:21:46: Er war auch schneller.

00:21:47: Dann

00:21:48: bin er aber

00:21:48: sehr schnell weg.

00:21:50: Und sie sagten schon, dass die Anekdote mussten wir auch noch mal besprechen.

00:21:53: Dass es am Anfang, als Sie da waren, Sand Andrews, das ist nicht mal ein lockerer Umkleide für Frauen.

00:22:00: Das war eine

00:22:01: dieser Meisterschaften ganz früher.

00:22:04: Da standen zwei weiße Kappermahne neben dem Clubhouse und da saßen dann vier Ladies von der Lady's Golf Union.

00:22:14: Die verteilten dann für den ersten Abschlag die Score Garden.

00:22:18: Und wurden sie dann nach dem achtzehnten Loch auch wieder rein.

00:22:22: Das war nicht Clubhouse, sondern da durfte kein ganz Clubhouse.

00:22:27: Das heißt es stimmt nicht!

00:22:29: Wir wurden als Ausländer eingeladen weil wir an den Meisterschaft teilnehmen einen kleinen Besuch dort zu machen und uns das Clubhouse anzuschauen.

00:22:39: aber die Briten, die Teilnehmer der Meistersschaft, die ganzen Briten dürfen da nicht rein.

00:22:45: Daraufhin haben wir kontinentlich gestreikt.

00:22:48: Man hat gesagt, wenn die nicht rein dürfen gehen wir da auch nicht rein.

00:22:53: Und dann haben sie es geöffnet und da durften wir alle einmal durchs Klubhaus rauf runter und wieder raus.

00:23:02: Das war das Wohl.

00:23:05: Na ja so ist noch ein paar Jahre her aber ist jetzt auch nicht so dass das zwei Hundert Jahre herressen?

00:23:10: Nein, das war endenrichtig oder was weiß

00:23:14: ich genau.

00:23:15: Und wie verfolgen Sie ansonsten Golf aktuell?

00:23:19: Im Fernsehen natürlich, in der Zeitung.

00:23:22: In der Club-Zeitung, in einer Golf-Zeitung natürlich auch und alles was hier so im Club stattfindet, kriege ich eigentlich ganz gut mit denn wir haben ja viele Jugendmannschaften die Club Mannschaft spielt gut und ich spiele ja auch noch in der Seniorenklasse mit.

00:23:45: Ja, das interessiert mich eigentlich immer noch.

00:23:48: Und ich habe auch gelernt, wenn es dann die großen Turniere gibt wie als wir ein paar Wochen getroffen waren, da war gerade Masters, wird länger aufgeblieben?

00:24:00: Klar!

00:24:00: Ich war mit meinem Mann ja zweimal bei der Masters und das war schon sehr eilig zu haben.

00:24:05: Das ist aber so

00:24:06: beim Interesse für Golf.

00:24:08: erwähnen dass deine Gene eben weiter bearbt wurden

00:24:14: Das stimmt natürlich.

00:24:15: Ja, ja ...

00:24:17: Die Gene wurden etwas weitergegeben aber nicht unterzuhören.

00:24:21: Da lege ich großen Wert drauf.

00:24:23: Nee, nee,

00:24:24: das hab ich mir auch schon vorgesprochen.

00:24:26: Aber

00:24:28: es gibt leider so viele Sporteltern, die ihre Kinder zu den Sportarten puschen?

00:24:40: Und das haben wir nicht gemacht.

00:24:42: Wir haben hier zum Beispiel immer einen Kindergarten gehabt und dann bin ich mit meinen Freunden losgezogen, die waren im Kindergatten schon sehr klein.

00:24:51: Dann wurden sie geholt und wussten, dass wir hier waren.

00:24:54: Das war in der Ecke hier in der Wald.

00:24:58: Irgendwie hat sich's ergeben.

00:25:00: Meine Tochter hat nie Golf gespielt bis nach dem Studium, glaube ich?

00:25:08: Die war aber immer mit, haben sie geguckt oder ... wurde auch nicht gepusht zu golfen.

00:25:13: Und unser Sohn hat sofort gerne den Schläger in die Hand genommen und ist ja auch Nationalspieler geworden.

00:25:20: Also ... wie sich's ... Wie die Lust- und Laune- und Titanante eben fallen.

00:25:27: Aber unsere Tochter spielt jetzt viel Golf mittlerweile.

00:25:31: Und die Enkelkinder spielen auch richtig?

00:25:34: Richtig von selbst.

00:25:36: dazu gekommen und sind einstellig.

00:25:39: Und spielen hier für die Klubmannschaft, und sind voll

00:25:44: integriert.

00:25:44: Kommen sie dann?

00:25:45: Schaffen Sie es manchmal mit denen noch mal ein paar Löcher zu spielen?

00:25:48: Selten.

00:25:49: Eigentlich nicht.

00:25:51: Auch nicht durch den auch nicht an.

00:25:54: Aber das ist ja was sehr schönes, wie ich finde am der Sportartkäufe.

00:25:58: Dass man eben halt auch wirklich mit

00:26:00: Alt- und

00:26:01: Jungen zusammen spielen kann.

00:26:02: Das geht nicht viel sportartig.

00:26:06: Das stimmt wohl.

00:26:09: Dann haben wir einen tollen Sport, der doch sehr sozial ist, wenn man es pflegen möchte und

00:26:19: so können.

00:26:21: Meister mit Anfängen wie mich eben auch zum Beispiel.

00:26:28: Aber eins sollte man doch noch betonen.

00:26:32: Du warst immer auf der Amateurseite Ja,

00:26:35: also nicht nur dass er beigestiehlt.

00:26:38: Aber auch in der Einstellung und das war zum Beispiel in der Entwicklung unseres Omens eine ganz wichtige Sache.

00:26:48: Er war zweimal dran eventuell überlegen ob er Profi werden sollte.

00:26:55: Da haben wir beide eigentlich

00:26:57: ein bisschen

00:26:58: abgehalten davon.

00:27:00: Für mir das wusste er unsere Einstellung

00:27:03: Wann

00:27:04: wird die einsteigen?

00:27:07: In Schmieden hat das dann selbst entschieden.

00:27:09: Aber wir waren eben immer auf dieser Amatür-Seite, was für heute total anders ist man.

00:27:17: Heute sind wir am Jahr oft so.

00:27:19: Ja natürlich klar aber er war auch schon soweit um in der Nationalmannschaft.

00:27:25: Der hat ja auch viel gesehen und war nicht ganz dumm also nicht gepusht.

00:27:32: Wir waren, ich würde sagen.

00:27:36: Ich hab versucht, der nachher zu glauben.

00:27:40: So hätte er auch nicht gesagt, mach das bloß nicht!

00:27:42: Also es ist sowieso richtig, glaub ich ... Jeder muss das individuell entscheiden, ob jeder der Kinder hat, kann ja schon sagen, ob's gut ist, mehr zu pushen oder nicht.

00:27:52: Dass die Kittys das selber am Ende entscheiden, ist glaube ich schon der richtige Weg.

00:27:58: also...

00:27:59: Man kann natürlich drüber sprechen.

00:28:01: haben wir hier auch Plus und Minus, das ist toll.

00:28:03: Das ist vielleicht nicht so toll.

00:28:05: So was kann man ja auch ohne große Beeinflussungen machen?

00:28:09: Aber nein, ich glaube, dass ich eigentlich am liebsten mal wieder Diskussion aufmache,

00:28:16: ob es noch

00:28:17: heute hat.

00:28:19: Ja.

00:28:20: Frag ich ihn mal, wenn er hier auch zu Gast ist.

00:28:21: Er steht sicherlich irgendwann mal auf der Liste dort.

00:28:24: Wichtig liegt auch die Amatür-Seite in Beton.

00:28:25: Ja gut.

00:28:26: Wir haben ja... Ich meine, ich war

00:28:27: ja noch zusammen.

00:28:28: Das war

00:28:28: auch noch ziemlich aktiv, war Kapitänin

00:28:29: von der Matörmannschaft bei EM

00:28:38: und WEM ja.

00:28:39: Und sie war über den DGV, ihr Amt mit der Jugend

00:28:43: usw.,

00:28:45: eben dann auf dem Tjournieren... ...und Michael war eben drumherum.

00:28:50: Wo Sie gerade Kapitänen waren, hatten wir eben auch schon bevor wir auf den Knopf gedrückt haben sogar Kapitähnen bei den Männern?

00:28:56: Wann war das?

00:28:57: Weil das genau war, weiß ich nicht.

00:28:59: Und wie kam's dazu?

00:29:00: Ja, das hab' ich schon erzählt ... Der eigentliche Kapitän Hans Lampard auch ein damals guter Spieler, mein Generalspieler, der war krank und er konnte, was irgendwie ich ihm gründlich konnte, persönlich ihn durchgekommen zu gehen.

00:29:15: Und da hat die Mannschaft gesagt, wir wollen Marion als Kapitäne.

00:29:19: Mhm.

00:29:20: Habe ich das gemacht!

00:29:21: Das war unheimlich nett, gut und auf die, glaubt, fünfte Sänze geworden.

00:29:26: Und es war ... War total nett und gut.

00:29:30: Und Akzeptanzproblemen überhaupt nicht?

00:29:33: Im Gegenteil, wenn Sie sagen die Männer

00:29:34: haben ... Ja?

00:29:37: Das war schon komisch.

00:29:39: Es waren ja sicher wie viele Mannschaften, ich weiß nicht, zwanzig, fünfundzwanzig Mannschaft.

00:29:44: Und sie waren die einzige Kapitänin?

00:29:48: Und dann fanden wir schon gut.

00:29:51: Der Ehre, der war der Schlimmste.

00:29:53: Der konnte es überhaupt nicht fassen, dass da eine Frau mit sechs Männern mal geändert hat.

00:29:58: Was macht die Vorladung?

00:30:00: Es war schon ein bisschen

00:30:02: gummel.

00:30:03: Gut, das hat sich aus dem Glück heutzutage noch etwas geändert.

00:30:09: Eine ähnliche Situation ergab sich wie bei den Masters-Romaien und ihr Vertreter von DGV.

00:30:17: Und jetzt war die Diagon da.

00:30:19: Stimmt!

00:30:20: Auf dem Paddingenbühnen, und dann hat es einen Bläser- und Weißer-Rosen.

00:30:31: Blaue auch nicht?

00:30:32: Vor allem in der Wirtmereien.

00:30:34: Ich stand natürlich außerhalb des

00:30:38: Ringels hinter

00:30:39: der Schnur.

00:30:42: Da wartet mein amerikanischer Nachbar.

00:30:45: Oh, er zinkt... Wollen wir da dropen gehen?

00:30:49: Das war die einzige Frage.

00:30:51: Aber Sie haben sich nie irgendwie, oder gab es Momente wo sie sich unwohl gefühlt haben in dieser männerdominierten Golf Szene?

00:31:00: Nein das war... nein hab ich nicht.

00:31:06: Ich glaube aber auch dadurch dass ich gut genug golf spielte Dass ich einfach wusste ich von Gold.

00:31:12: Also ich kann damit halten Nein, da habe ich kein Problem.

00:31:18: Und

00:31:19: wenn man das Thema Jugend noch mal vielleicht so ein bisschen versucht rauszunehmen?

00:31:22: Das haben Sie mir auch schon gesagt.

00:31:23: hier bei immer hatten wir jetzt heute auch schon im Gespräch immer irgendwie von Ihnen selber.

00:31:28: aber sie haben ja auch gesagt dass es immer hier viele jugendliche gibt im Club die regelmäßig spielen gerade der DGV und alle in Deutschland machen sich Gedanken wie man noch mehr Jugend- und Kinder an den Golfsport ranbringen kann was mit Sicherheit ist kein geheimen Rezept.

00:31:45: Der Klub ist gut erreichbar.

00:31:48: Die Kinder kommen ja hier nicht zum großen Teil, aber viele mit Fahrrädern weil sie irgendwo im Umfeld ... großen weiten Umfeld wohnen.

00:32:00: und ansonsten hat der Klub immer jungen gefördert.

00:32:05: Und wir haben gute Trainer.

00:32:11: also ich glaube das ist so das Rezept des Bund.

00:32:14: Die Kinder kennen sich, wenn sie hier aus dem Umkreis kommen auch zum Teil durch die Schule.

00:32:20: Also es wird sehr gefördert die Jugend.

00:32:24: Es

00:32:26: sind die Soft Factors.

00:32:27: Das ist nicht das Geld.

00:32:31: Wir zahlen keinen Geld.

00:32:35: Sondern unterschützend mal vielleicht beim einen oder anderen Stegern.

00:32:42: Es gibt eine Jugendkasse, natürlich klar.

00:32:45: Der Vorstand ... es gibt einen Jugendvorstand.

00:32:47: Ich weiß nicht, ob jeder Klub einen Jugendvorstand hat?

00:32:50: Ja, gut aber so, ja das ist richtig.

00:32:52: Ein Spielführer und ein Jugendspielführer.

00:32:55: Und wo hört vielleicht Golf für Sie auf?

00:32:57: in welchen Richtungen?

00:32:59: Es gibt ja so viele neuartige Golf-Trends auch.

00:33:02: Es gibt irgendwie nur Golf-Ranges oder Golf-Nounches, wo man nur abschlagen kann aus irgendwelchen Boxen über mehrere Ebenen.

00:33:15: Wir wissen, worauf ich hinaus bin?

00:33:17: Hat das aus Ihrer Sicht eine Berechtigung oder ist es nicht so das, wo Sie sagen, dass das eigentlich das was ich selber im Kopf habe?

00:33:25: Eine lange Berechtigung hat es auf jeden Fall, denn wir haben alle in Deutschland im Winter und da kann man wunderbar auch Trocken trainieren wenn man sich in den Club kann.

00:33:36: Das häufig der Fall ist, dass da die Möglichkeit nicht gegeben sind Und das schadet ja auch nicht, dass andere die Sportart erlernen.

00:33:45: Andere Menschen und Jugendliche... Also ich hier in unserer Eisstadion hier in Hamburg, die haben da auch dann im Hintergrund, glaube ich, Abschläge, wo man trainieren kann.

00:33:57: Das ist ja gut den Sport auch bekannt zu machen.

00:34:01: Naja um die meisten Sportler, die müssen ja durchs

00:34:04: Jahr... Über's ganze Jahr trainieren.

00:34:06: Von daher ist es schon notwendig.

00:34:10: Nehmen Sie durch die olympischen Spiele und durch die Silbermedaille, haben sie das wahrgenommen?

00:34:15: Also Sie haben es sowieso wahrgenommen.

00:34:16: Aber nehmen Sie das noch mal wahr, dass das noch einmal einen Push gegeben hat für den Golfsport?

00:34:21: Kann man das sagen in gewisser Weise?

00:34:24: Ich habe mich nicht empfunden aber ich sage mal, es ist zumindest gut, wenn es jetzt nochmal passiert, dass es dann ein Push kriegt vielleicht.

00:34:37: war sehr gut der Anfang und

00:34:40: ich

00:34:40: habe nicht empfunden, ehrlich gesagt.

00:34:42: Aber es ist im Gespräch und ich sage mal viele Menschen wissen zumindest das die diesen Sport jetzt gibt.

00:34:51: Dass er zu dem Olympisch ist?

00:34:52: Das

00:34:53: ist natürlich auch ein Status Symbol Also es hebt schon die Qualität des Sports auch irgendwo in der Öffentlichkeit.

00:35:01: Ja, aber das ist auch noch mal gut.

00:35:02: dass ich sagen finde ich weil das wäre vielleicht doch ein Irrglaube beziehungsweise auch vielleicht ein bisschen ungerecht nur im Anführungszeichen weil's dann einmal so einen tollen Erfolg gab gleich zu sagen das muss jetzt einen Push geben und nochmal eine ganz andere Zähre das ist vielleicht ist es auch gar nicht.

00:35:17: genau so schnell geht es nicht.

00:35:22: Wir sind auf jeden Fall so.

00:35:24: Wir haben jetzt in unserem Club vier Spielerinnen, die alle Profis werden wollen.

00:35:32: Insofern gibt es natürlich diesen lokalen Effekt, dass sich da speziell auch bei den Mädels sehen wie Esther trainiert hat usw.

00:35:49: und sind parallel dazu aufgewachsen.

00:35:53: Und ja, und guckt hier Eisenbeiß an.

00:36:02: Also gerade bei den Frauen sind doch jetzt regelmäßig welche dabei die richtig gute Ergebnisse spielen?

00:36:09: Ja wirklich!

00:36:12: Und immer noch teilweise auch hier.

00:36:14: Mannschaft- und Liegerstil, ne?

00:36:16: Das ist ja seit ein paar Jahren so, dass wir da einen Platz für eine Poette... Wenn der Klub das will.

00:36:25: Das ist ja immer eine Mannschaftsaufstellung, aber das war mit Sicherheit ein richtiger Schritt.

00:36:32: Obwohl es auch kursingiert wird und man sagt dann jetzt wird uns hier der Spieler in mehr der Klasse genommen.

00:36:40: Aufregende Spielern macht das nicht richtig.

00:36:46: Aber deutsche Golfliga vielleicht auch nochmal ein gutes Thema.

00:36:50: Verfolgen Sie ja auch Das ist wahrscheinlich regelmäßig und so gut es geht.

00:36:54: Und sind beim Fahren bevor, wenn's die Zeit zulässt?

00:36:56: Ja

00:36:56: aber ich guck bin gerne dabei, wenn irgendwo der Leistungssport sich da zeigt wie gut oder nicht so gut das ist.

00:37:05: Aber das Niveau ist ja schon ganz gut.

00:37:08: Und Sie hatten eben schon gerade Apropos Lassensport aus Ihrer Sicht auch wenn wir vielleicht mal auf den Verband gucken sollte immer die Priorität sein dass es um den Sport geht.

00:37:17: So ist es.

00:37:17: Ist aus Ihrem Munde natürlich auch irgendwie klar, wenn Sie ja erfolgreich Sport gemacht haben?

00:37:24: Aber vielleicht können Sie noch mal sagen, warum ist das ...

00:37:30: nicht so leicht, weil doch die ... die Strömungen von außen ... Die Verwöhnung von Außen auch verlocken und insofern ... Ja, es muss im erster Linie um das Spiel, um den Sport gehen.

00:37:47: Da gibt es halt in unserem Club wird das sehr gut, glaube ich gemacht.

00:37:53: Na ja aber am Ende muss man schon sagen... Man ist ein Sportverband für eine olympische Sportart und am Ende geht's schon darum dass so wie Sie eben auch gesagt haben die Kittys und Jugendlichen brauchen irgendwie Vorbilder und wollen auf irgendwo hinauf gucken und sich irgendwie orientieren können?

00:38:13: Und von daher gilt es, das irgendwie bestmöglich zu fördern.

00:38:15: Weil ansonsten wird's auch nicht einfach an neuen Menschen da und gerade junge Menschen für den Sport dazu gewinnen.

00:38:21: Und sagen Sie vielleicht zum Abschluss gibt's noch irgendwas wo sie sagen im Kontext Golf?

00:38:24: Das möchten Sie jetzt auf jeden Fall nochmal.

00:38:26: Gibt's noch irgendwelche Reisen?

00:38:27: Ich weiß, es wird vielleicht manchmal ein bisschen komplizierter als vor ein paar Jahren noch... Muss

00:38:34: ich mal scharf überlegen?

00:38:37: Oder haben Sie eigentlich alles ... Ja!

00:38:39: Die Maß aus Da gibt es immer was ganz Besonderes.

00:38:43: Und wir

00:38:44: waren auch beim wirklichen Oben, wenn sie dann in Sedenos abgehört werden, gehen die Menschen ein wenig so aneinander vorbei und eigentlich ist das nie zu Ende.

00:38:58: Deswegen sitzen da alle auf dem Zürchbühnen, wo der Spiel dann vorbeikommt und jeder, der da auf der Tresine ist, liegt einmal Tiger Woods Ja.

00:39:11: Zwei Schläge weggelassen werden wir auch nicht und beim Masters kann man schon großen Teilen mitgeben.

00:39:20: Schon ein Erlebnis, das müsste

00:39:25: mich mal hingeschickt worden sein.

00:39:25: Ja, aber muss ich, stelle es sich auf meine Bucketliste einmal zum Masters

00:39:29: zu kommen?

00:39:31: Gut, Vartanhauser vielen Dank glaube ich.

00:39:33: Wir haben ganz viel gesprochen.

00:39:35: Danke für Ihre Zeit!

00:39:36: Ich hoffe Sie haben zwei Sachen.

00:39:40: Auf jeden Fall.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.